Einblicke in eine faszinierende Laser-Welt
20.11.2025Die SVP Oberaargau entführte bei der diesjährigen Präsidentenkonferenz die Teilnehmenden bei der createch ag in Langenthal in eine faszinierende Laser-Welt. Mit dabei auch Marcel Dettling, Präsident der SVP Schweiz, der in einem flammenden Referat vor der Annahme des neuen EU-Rahmenvertrags warnte.
Eine grosse Anzahl Teilnehmer folgte der Einladung zur Präsidentenkonferenz der SVP Oberaargau. Diese fand im Neubau der Firma createch ag in Langenthal statt. Dabei entführte Firmenchef René Affentranger die Anwesenden auf humorvolle Weise in die für viele unbekannte, aber überaus faszinierende Welt der Lasertechnologie.
«Durchschnitt ist der Beginn im Kampf um das Dasein. Durchschnitt ist der Beginn von Verdruss und Langeweile»: Nach diesem Grundsatz gründete René Affentranger am 10. April 1995 die createch ag in Langenthal. Er schuf damit ein innovatives und kreatives Unternehmen für die industrielle Laserbearbeitung. «Ein Vierteljahrhundert später faszinieren uns die fast grenzenlosen Anwendungsmöglichkeiten des Lasers immer noch jeden Tag aufs Neue. Ein Laser schneidet feinste Konturen, führt in Sekundenbruchteilen Mikrobohrungen durch und führt unterschiedlichste Materialen zusammen», versuchte der Firmenchef die Faszination dieser Technologie den Anwesenden näherzubringen.
Kunden auf der ganzen Welt
«Von unserem Know-how profitieren unsere Partner rund um den Erdball. Mit unserem motivierten und kreativen Personal, modernsten Laserapplikationen und von uns selbst entwickelten Bearbeitungsmaschinen erfüllen wir die höchsten Ansprüche von Kunden aus der Uhrenindustrie, der Luft- und Raumfahrt, dem Energiesektor, der Pharmabranche, der Medizintechnik und aus weiteren Gebieten», gab René Affentranger weiter zu verstehen. Auf einem Rundgang durch den Neubau erhielten die SVP-Mitglieder hautnah Einblick in die Laser-Welt der createch.
Im Anschluss appellierte SVP-Nationalrat und Kantonalpräsident Manfred Bühler an die Anwesenden, sich bei den kommenden Regierungsrats- und Grossratswahlen im Frühjahr 2026 für einen starken, bürgerlichen Kanton Bern einzusetzen. Es gelte, im Regierungsrat eine bürgerliche Mehrheit zu realisieren und im Oberaargau die fünf SVP-Grossratssitze zu verteidigen.
Nicht zur «Melkkuh» der EU werden
Marcel Dettling freute sich sichtlich über die Rückkehr nach Langenthal, wo er im Frühjahr 2024 von den Delegierten zum Präsidenten der SVP Schweiz gewählt wurde. Genauso erfreut nimmt er aktuell zur Kenntnis, dass die SVP landauf, landab bei den Wahlen zulegt. «Warum legen wir zu», fragte er in die Runde und gab die Antwort gleich selber: «Weil wir genau hinschauen und zuhören, was die Leute in unserem Land beschäftigt.» Danach kam er auf den vorliegenden EU-Rahmenvertrag zu sprechen. Dettling sprach von einem harten Abstimmungskampf, der bevorstehe. Dabei höre er immer wieder aus der Wirtschaft das «Klagelied» der überbordenden Bürokratie. «Wenn wir aber diesem Rahmenvertrag zustimmen, holen wir die Mutter aller Bürokratien, die in Brüssel zu Hause ist, direkt in unser Haus», warnte er.
Der Landwirt und Nationalrat aus Oberiberg im Kanton Schwyz wies aber auch auf die im Vergleich zur Schweiz extrem hohe Verschuldung vieler EU-Staaten hin. «Die EU will an unser Geld und mit dem Rahmenvertrag würden wir zur <Melkkuh> für Brüssel», zeigte er sich empört. Auch die Personenfreizügigkeit würde gemäss dem SVP-Präsidenten mit dem neuen EU-Rahmenvertrag weiter ausgebaut. Bald hätten dann rund 670 000 EU-Bürger auf einen Schlag ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in der Schweiz. «Wir wollen keine 10-Millionen-Schweiz», machte er zum Schluss die Haltung der SVP zum EU-Rahmenvertrag unmissverständlich klar. (textwerk/war)